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	<title>teleporter_blog &#187; the morning after</title>
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		<title>The Morning After &#8211; I Said Something. You Said Something.</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 12:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>teleporter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>„I need some sense to feed my modern machine“. Schon mit den ersten,  rätselhaften Zeilen ihres Debüt-Albums, begeben sich The Morning After  aus Gießen und Berlin auf eine verquere Route durch urbane Licht- und  Schattenwelten. Auch musikalisch setzt der Opener gleich den Ton für die  nachfolgenden zehn Songs: I SAID SOMETHING. YOU SAID SOMETHING. ist ein  klares Bekenntnis zum Pop in seiner herausfordernden, ruppigen Form.</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/482SAItk-NY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/482SAItk-NY?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dabei liegt The Morning After nichts ferner als Beliebigkeit und  Monotonie. Ihr Sound ist knallbunt, tieftraurig und ätzend ironisch &#8211;  geprägt von Gegensätzen. I SAID SOMETHING. YOU SAID SOMETHING. pendelt  zwischen vermeintlich fröhlichem Uptempo-Indie und dunklen,  atmosphärischen Momenten, die den Blick in die Tiefe freigeben. „You‘re  so Disco“, die erste Single etwa, ist ein zynischer Abgesang auf  Club-Coolness und Party-Exzess mit flirrenden Synthiesounds und  treibenden Gitarren. Dagegen konterkarieren Stücke wie „Towns“, „Cocoon“  oder der regengraue Post-Punk von „Winning Times“ den stürmischen  Auftakt des Albums mit kühlen, reduzierten Arrangements.</p>
<p>Auch textlich ist I SAID SOMETHING. YOU SAID SOMETHING. ein Album der  Widersprüche. In „Cocoon“ etwa verpuppt sich der resignative  Protagonist, nur um im nächsten Moment seinem schützenden Seidenknäuel  auszubrechen. „Hey, I’ve got a plan for a happy living!“ postuliert  Sänger Nils Hartung in „Green.Green“ und fügt im nächsten Atemzug an: „I  might stay the whole day inside, waving good-bye to my  doormat-friendships.“ Am Ende bleibt die Einsicht, dass jede Essenz in  flüchtiger Kommunikation versiegt. Egal ob im Mietshaus oder in den  flackernden Tiefen irgendeines Clubs – nur Belanglosigkeiten sind von  Dauer. Ich sage etwas, du sagst etwas – dann herrscht wieder Schweigen.</p>
<p>I SAID SOMETHING. YOU SAID SOMETHING. ist die logische Weiterführung  einer Indie-Attitüde, die einerseits auf Tanzbarkeit setzt, andererseits  ungezwungen und spielerisch mit den Genre-Konventionen bricht.</p>
<p>“Während die Instrumentalparts stark an Franz Ferdinand erinnern und  zuweilen in Richtung New Prog a la Muse ausschlagen, erinnern  Gesangsstil und Performance mitunter an die (…) Dresden Dolls”, schreibt  dann auch der begeisterte Gießener Anzeiger nach dem Record  Release-Konzert am 10. Juni im Gießener Jokus.</p>
<p><a href="http://www.themorningafter.de/"><em>http://www.themorningafter.de</em></a><br />
<a href="http://www.facebook.com/themorningafter.de/"><em>http://www.facebook.com/themorningafter.de</em></a></p>
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